WM-Information 3–Abschlussbericht

WM-Information 3–Abschlussbericht - 09.12.2019

 

Kunstrad und Radball: Traditionelle Medaillenlieferantendurch das Team Austria

Vier Medaillen: Gold im Radball – 3 Mal Bronze im Kunstrad

Mit zwei weiteren Medaillen am letzten Tag der WM (insgesamt vier) gab es einen krönenden Abschluss. Nach spannendem Spiel gewannen Patrick Schnetzer und Markus Bröll die Goldmedaille gegen Deutschland. Rosa Kopf und Svenja Bachmann steuerten am Schlusstag noch eine Bronzemedaille im „2er Damen“ bei. Somit darf diese WM wieder ganz oben in der Gewinnstatistik geführt werden.

 

Kunstrad:

„2er-Damen“ –Kopf/Bachmann/RV Sulz mit neuem österreichischen Rekord zur Bronzemedaille

Ihre 3. WM-Teilnahme brachtenach 2018 die zweiteBronze-Medaillefür die jungen Damen aus Sulz. Am Schlusstag der Hallenradsport-Weltmeisterschaft in Basel starteten Rosa Kopf/Svenja Bachmann im Finaldurchgang mit einer fehlerlosen Kür und gewannen Bronze mit neuem österreichischem Rekord (125,53 Pkt.). Während der gesamten Darbietung kam nie Zweifel oder Unsicherheit auf. Es war die 18. Medaille, die im „2er Damen“ von Ländle-Sportlerinnen errungen wurden. Die Freude  nach Ende der Kür war mehr als berechtigt. Die beiden deutschen Starterinnen tauschten nach der Punkteeingabe die Plätze, Lena und Lisa Bringsken gewannen mit einer tollen Darbietung Gold, Wurth/Nattmann hatten leider gegen Kür-Ende zwei Stürze und belegten den 2. Rang.

 

Kunstrad „2er Damen“ - Endergebnisse

1.    Rg.      Lena Bringsken/Lisa Bringsken/GER                       142,64 Pkt.

2.    Rg.      Caroline Wurth/Sophie-Marie Nattmann/GER         129,43 Pkt.

3.    Rg.      Rosa Kopf/Svenja Bachmann/AUT                      125,53 Pkt.                

7.    Rg.      Jaqueline Rist/Ida-Lena Hofherr/AUT                    84,09 Pkt.

 


Kunstrad Herren „1er“

Marcel Schnetzer knapp an der persönlichen Bestleistung, Rangverbesserungauf Platz sechsChristopher Schobel verlor einen Platz, wurde Zehnter.

Marcel Schnetzer verbesserte sich mit einer tadellosen Darbietung um vier Plätze auf Rang sechs. Er fuhr fast fehlerfrei und kam dabei ganz nahe an seine persönliche Bestleistung (155,35 Pkt.) heran. Mit dieser Platzierung bestätigte er seine gute Form in diesem Jahr und darfsich über seine Leistung wirklich freuen.Christopher Schobel musste leider seiner Nervosität Tribut zahlenund verlor mit einer verpatzten Kür einen Platz und wurde Zehnter. Deutschlang belegte erwartungsgemäß die Plätze eins mit Lukas Kohl und zwei mit Marcel Jüngling, Dritter wurde ChinToWong aus HongKong

Kunstrad „1er Herren“ - Endergebnis

1.    Rg. Lukas Kohl/GER                          208,89 Pkt.

2.    Rg. Marcel Jüngling/GER                  192,98 Pkt.

3.    Rg. Chin ToWong /HKG                     176,22 Pkt.

6.    Rg. Marcel Schnetzer/AUT              154,59 Pkt.

10.  Rg. Christopher Schobel/AUT        132,67 Pkt.

 

 

Radball:

Österreich im Finale wie im  Rausch … Sechster gemeinsamer Titel für Schnetzer/Bröll

Am Sonntag waren zuerst die Zwischenrundenspiele zur Ermittlung der Halbfinalpaarungen angesagt. Nach der Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen Deutschland waren Schnetzer/Bröll als Gruppenzweite sehr konzentriert. Nur ein Sieg in der Zwischenrunde hättesie ins Halbfinale gebracht. Das schafften sie gegendie defensiv agierenden Belgierund gewannen mit 5:2.

Das zweite Zwischenrundenspiel gewann die Schweiz gegen Tschechien mit 4:3.Damit stand die Eidgenossen auch als Halbfinalgegner von Österreich fest. Deutschland als Vorrundensieger stand bereits im Halbfinale und spielt gegen Tschechien.

 

Das Halbfinalspiel der Österreicher gegen die Schweiz war spannend, aber nicht berauschend. Es gab kaum zwingende Spielzüge, etliche vergebene Chancen und eine Arbeitssieg, der den mehrfachen Weltmeistern aus Höchst den Finaleinzug sicherte. Die Schweizer hielten jeweils lange den Ball, ließen dadurch keine schnellen Spielzüge von Patrick Schnetzer und Markus Bröll zu. Ein Highlight und vielleicht das „Tor des Turniers“ war wohl jenes von Markus Bröll zum 4:2, als er sich vor dem gegnerischen Strafraum den Ball vom Vorderrad ans Hinterrad legte und mit diesem einnetzte.

Im zweiten Spiel besiegte Deutschland Tschechien klar mit 5:1.

Das Spiel um Platz drei war dann eine klare Sache für Tschechien. Sie besiegten die Schweizer überlegen mit 6:0 und gewannen damit zum ersten Mal in dieser Paarung Bronze.

 

Das Finale war, entgegen aller vorherigen Spiele an Spannung kaum zu überbieten. Mit Präzision im Abschluss, mit exakten Spielkombinationen, einem überlegenen Feldspiel und einem Weltklassetormann haben Patrick Schnetzer und Markus Bröll dem deutschen Duo Gerhard und Bernd Mlady keine Chance gelassen und siegten verdient mit 8:6. Zur Halbzeit lagen die beiden Höchster schon mit 6:1 in Front, erhöhten nach der Pause auf 7:1 ehe sie verständlicherweise etwas zurückschalteten. So kamen die Deutschen noch zu ihren Toren.

Mit diesem Titel verabschiedet sich Markus Bröll von der internationalen Radball-Bühne. Zweimal Silber und sechs Goldmedaillen stehen auf seinem Erfolgskonto. Das gab es seit den legendären Pospisil-Brüdern aus Tschechien nicht mehr. Allerdings wird er noch einmal antreten, beim Weltcup-Finale in Möhlin/Schweiz. Patrick Schnetzer gewann sieben Goldene, zweimal Silber und einmal Bronze. Alles in allem eine außergewöhnliche Leistung. Patrick Schnetzer ist mit diesem Sieg seit 10 Jahren ununterbrochen auf dem Siegerpodest.

 

Die Sieger der Gruppe B, Liechtenstein verloren das Relegationsspiel um den Aufstieg gegen Frankreich mit 3:6. Somit bleibt Frankreich weiterhin in der Gruppe A.

 

Radball - Endrunde - Ergebnisse

 

Auf/Abstieg Gruppe B/Gruppe A

LIE – FRA       3:6, Frankreich bleibt „erstklassig“

 

Zwischenrunde

AUT – BEL     5:2

SUI – CZE      4:3

BEL – CZE     1:7

 

Halbfinale

AUT – SUI      5:2

GER – CZE    5:1

 

Spiel um Platz 3

SUI – BEL      0:6

 

Finale

AUT – GER    8:6   

 

Weltmeisterschaft 2019 „Radball“ Endergebnis Gruppe A

1.    Österreich                 Patrick Schnetzer/Markus Bröll                   

2.    Deutschland              Gerhard Mlady/Bernd Mlady                              

3.    Tschechien                Jiri Hrdlicka sen./Pavel/Loskot

4.    Schweiz                     Benjamin Waibel / Severin Waibel               

5.    Belgien                      Brecht Damen/Niels Dirikx                           

6.    Frankreich                 Quentin Seyfried/Matthias Seyfried             



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