So startest du in den Radfrühling!

Worauf es beim Frühjahrsstart für Biker ankommt.



Es ist eine Frage der Zeit, wann sich der Frühling durchsetzt und nur noch der Rollsplitt des Radlers Glanz in den Augen trübt. Der Speichengaul wiehert bereits in der Garage und will geölt und ausgeritten werden. Hier ein Überblick über die Dos und Don'ts beim Start in den Pedalfrühling mit Fokus auf Mensch und Maschine.

Das Gestell: Es ist auch bekannt als Halteapparat oder Rumpf. Ein starkes Gestell ist die Voraussetzung für ein entspanntes und genussvolles Raderlebnis. Beim Rad die Rohre, Muffen, Lenker und Sattel checken. Das Rad hat einen Vorteil: Es ist geschweißt oder verklebt.

Unser Gestellt wird vom Muskelkorsett getuned, und das will stetige Pflege bekommen. Jetzt noch die letzten Wochen für gezieltes Ausgleichstraining an den Gewichten nützen und eine kräftige Portion Rückenstärkung. Heiße Tipps sind die Schlingenkurse, Wirbelsäulen- Gymnastik und Seilzug-Training (TRX, Kinesis etc.).

Das Getriebe: Nicht nur Kurbeln, Kette und Schaltkranz sind voll gefordert. Auch unser Herz, der Kreislauf und die Lunge müssen bei der Radtour ihre Zähne zeigen. Und das sollte im geschmeidigen Einklang erfolgen. Etwas Kriechöl ans Eisen, Lagerkontrolle, gestraffte Züge und bedarfsweise ein Tausch der Bremsbelege, schon erspart man dem Bock das Ächzen und dem Schaltauge die Tränen. Bei uns geht es leider nicht so ratzfatz. Nur regelmäßiges und strukturiertes Ausdauertraining schmiert unseren Antrieb.

Ein Fitness-Check hilft, jetzt den Status zu kennen. Klug ist, wer die Saison locker anfährt und noch im Studio das Ausdauertraining anpasst. Der regelmäßige Besuch in den Cycle-Stunden hilft enorm, als Biker nicht in die Saison-Falle zu tappen und ein gesundes Niveau zu halten.

Die Schaltzentrale und das „Cockpit“ sind eine hochsensible Einheit. Dort heißt es, Übersicht bewahren, schnell reagieren und richtige Entscheidungen treffen. Das beginnt bei der fitnessgerechten Auswahl der Touren, beim richtigen Schalten am Berg, dem geschickten Bremsen in der Kurve oder dem gezielten Einschätzen des Gegenverkehrs.

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Funktion und dem Schutz dieses Systems. Koordinationstraining im Studio und Fahrtechniktraining stärken das System. Wichtig: Helm-Check (Materialrisse und sicheren Sitz prüfen) und dann den Topf immer am Kopf!

Das Fahrwerk: Dort und nur dort zeigt sich, wo der Frosch die Locken hat. Was für die Felgen Freilauf und Wuchtung, ist für die Beine der runde Tritt und die saubere Beinachse. Ein gesundes und starkes Bein macht die Kräfte frei, welche die richtige Gummimischung und das feine Profil messerscharf gespeicht, auf den Asphalt buttert.

Nun denn, ran an die Langhantel und runter in die Kniebeuge. Lass’ deine Beinmuskeln spielen. Gute relative Maximalkraft schafft Speed und Ausdauer am Berg. Lasse dich nicht vom Arlberg verhöhnen. Heuer grinst du zurück, von ganz oben.


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