Rennsport

Die Sparte Rennsport hat die letzten Jahre viele Talente herausgebracht. Einige waren mit Profiteams unterwegs. Aktuell vertritt Matthias Brändle im Schweizer WorldTour Team IAM sehr erfolgreich den LRV.

Brändle war schon als 19-Jähriger beim Giro Italia am Start. Neben der Italien-Rundfahrt hat er auch die Vuelta bestritten und 2011 mit seinem Kapitän Juan José Cobo und seinem damaligen Team Fotoon Servetto den Mannschaftssieg bei der Spanien-Rundfahrt gefeiert. Seinen wohl größten Erfolg feierte der Hohenemser mit dem Stundenweltrekord, den er am 30. Oktober 2014 in Aigle (Sui) mit 51,852 Kilometern aufstellte. Dieser hielt genau 100 Tage und wurde am 8. Februar von Dennis Rohan (BMC) mit 52,492 km gebrochen.

Fluchtgruppenspezialist Brändle gewann 2014 zwei Etappen der Tour of Britain und 2015 eine Etappe bei der Tour of Oman. Bei WorldTour-Prologen feierte der mehrfache österreichische Zeitfahrstaatsmeister bereits einige Top-Ten-Ränge. Er wurde 2014 zum "Vorarlberger Sportler des Jahres" gekürt und im selben Jahr zu "Österreichs Radsportler des Jahres". Mehr Infos unter www.matthias-braendle.com.

Aktuell fahren Patrick Jäger aus Klaus und Manuel Schreiber aus Fußach für das Team Vorarlberg, alle News unter www.team-vorarlberg.at

Die beiden Bahnspezialisten Dennis Wauch und Tobias Wauch aus Hohenems treten für das polnische Conti-Team Wibatech Fuji in die Pedale.

Im Nachwuchsbereich vertreten derzeit Melanie Amann (U 19) und Dominik Amann (U 17) aus Hohenems den LRV. Sie fahren für das Pro Cycle Team Bregenz. Melanie durfte bereits als EYOF und YOG Teilnehmerin wertvolle internationale Erfahrung sammeln. Ebenso verzeichnete Dominik erste Nationalteameinsätze. Beide welchselten vom MTB auf die Straße und besuchen das Sportgymnasium Dornbirn.

Bekannte Fahrer die die Sparte Rennsport die letzten Jahre herausgebracht hat:

Matthias Brändle, Harald Morscher, Matthias Buxhofer, Philipp Ludescher, Dominik Brändle, Patrick Ladner, Matthias Ladner, Dennis Wauch, Patrick Jäger und Tobias Wauch



Straße

zum Rad:
  


Ein Rennrad ist ein Fahrrad, das für den Gebrauch als Sportgerät bei Radrennen konstruiert wurde.

Es zeichnet sich durch eine leichte Bauweise und die Reduktion auf die zum Fahren erforderlichen Teile aus (also z. B. keine Gepäckträger, Schutzbleche, Licht etc.).

Ein Rennrad wiegt meist zwischen 6 und 9 kg. 











Ein Zeitfahrrad ist das Ideale Wettkampf Gerät im Kampf gegen die Uhr. Es hat viele aerodynamische Vorteile. Diese Zeitfahrräder sind meistens hinten mit Scheibenrädern ausgestattet  und haben einen anderen Lenker als normale Rennräder. In den Jahren um 1900 fuhr man sogar vorne und Hinten mit Scheibenrädern gefahren. Heute ist dies im Wettkampf Verboten. In Österreich ist solch ein Zeitfahrrad erst aber der Klasse U19 Junioren zugelassen, d. h. ab 17. bzw. 18 Jahren.


Disziplinen

Straßenrennen:



Der Fahrer der als erstes das Ziel erreicht gewinnt

Die Streckenlängen von Eintagesrennen können stark variieren, betragen für die Profis aber (mit wenigen Ausnahmen) nicht mehr als 200 beziehungsweise 250 Kilometer.

Es gibt verschiedene Längen von Rundfahrten die Tour de France geht z.b. 3. Wochen, die Österreich Rundfahrt geht 8. Tage. Bei Rundfahrten geht es darum bei z.b. bei der Tour de France über 3 Wochen die wenigste Zeit gebraucht zu haben.


Kriterien:



Diese werden auf meist städtischen Rundkursen, welche zwischen 800 und 2000 Metern lang sind, ausgetragen. In vorher festgelegten Abständen (z.?B. alle 10 Runden) gibt es Punktevergaben (5, 3, 2, 1 Punkte). Der Fahrer mit dem meisten Punkten gewinnt das Rennen.



Bergrennen:



Bei Bergrennen wird meist am Fuße des Berges gestartet. Dabei versucht man seine mitstreiter abzuhängen und als erstes das Ziel zu erreichen.



Einzelzeitfahren:



Hier geht um den Kampf gegen die Uhr. Die Strecken sind immer unterschiedlich.  Der Fahrer mit der schnellsten Zeit gewinnt das Rennen.



Mannschaftszeitfahren:



Wie beim Einzelzeitfahren geht es hier darum die schnellste Zeit herauszufahren. Der Unterschied ist der, dass man hier eine starke Mannschaft braucht um wirklich schnell zu sein.



Bahn



Ein Stadion oder eine Halle mit einer Radrennbahn wird als Velodrom bezeichnet. Auf Radrennbahnen ist die Benutzung von Bahnrädern vorgeschrieben, nur in Ausnahmefällen und bei Straßenrennen, die auf Radrennbahnen beendet werden (wie z.B. Paris-Roubaix), ist die Benutzung von Straßenrädern erlaubt.

 

Zum Bau von Radrennbahnen wurden in der Geschichte des Radsports unterschiedliche Materialien verwendet. Die heutzutage am häufigsten verwendeten Materialien sind Holz, Beton und Asphalt. Die Bahnen aus Holz sind die schnellsten, da es von den drei genannten Werkstoffen den geringsten Reibungswiderstand hat.

 

Eine Radrennbahn besteht im Prinzip aus zwei Geraden und zwei 180°-Kurven.

Es gibt verschiedene Längen von Radrennbahnen. Bahnen, auf denen große Veranstaltungen wie eine Europa-, Weltmeisterschaft, Olympiade stattfinden hat eine Länge von 250 Meter pro Runde.

 

Geschwindigkeiten

 

In den verschiedenen Disziplinen des Bahnradsports werden unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten erreicht. Während bei Ausdauerwettbewerben 55 – 60 km/h erzielt werden, liegen die Höchstgeschwindigkeiten im Sprint zwischen 70 und 80 km/h. Bei Steherrennen werden Geschwindigkeiten bis zu 110 km/h erreicht.

 

Überhöhung

 

Um bei den erforderlichen Kurvenneigungen der Fahrer einen ausreichend stumpfen Winkel zwischen Bahnoberfläche und Rad und damit genügend Haftreibung zu gewährleisten, müssen die Kurven überhöht sein. Je nach Kurvengeometrie und maximal zulässiger Geschwindigkeit kann die notwendige Fahrbahnneigung in den Kurven zwischen 30 und 60 Grad betragen. Als Faustformel kann gelten, dass die Fahrer dadurch bei etwa 40 – 50 km/h senkrecht zur Bahn stehen. Bei höheren Geschwindigkeiten müssen die Fahrer höhere Fliehkräfte, die nach außen wirken, ausgleichen und neigen sich daher noch weiter als die Bahnneigung nach innen. Bei langsamer Fahrt sind die Fahrer gegenüber der Bahnneigung nach außen geneigt. Fährt ein Fahrer zu langsam durch steil geneigte Kurven, so unterschreitet er den minimal notwendigen Haftreibungswinkel und rutscht von der Fahrfläche ab.

 

Die meisten aktuellen Straßenprofis von der Weltspitze haben eine Vergangenheit auf der Bahn (z.b. Bradley Wiggins (Tour de France Sieger, Olympia Gold im Einzelzeitfahren)). Auf der Bahn lernt man mit hohen Intensitäten und sehr hohen Laktatzahlen umzugehen.

 

Zum Bahnrad:


Ein Bahnrad  ist ein Rennrad für Bahnrennen. Es besitzt weder Bremsen noch eine Schaltung oder Freilauf und weist eine andere Rahmengeometrie als Straßen-Rennräder auf.  Bahnräder sind grundsätzlich nach den gleichen Bauprinzipien konstruiert, die auch bei Rennrädern für den Straßenradrennsport Anwendung finden, doch einige davon sind stärker hervorgehoben: Im Mittelpunkt steht dabei die Wendigkeit des Fahrers auf dem Rad – d. h. das Rad soll so unmittelbar wie möglich auf Lenkmanöver des Fahrers reagieren.



Disziplinen

Kurzzeitdisziplinen:

Sprint:



Ein Sprintturnier beginnt mit einer 200m-Zeitfahrqualifikation, bei welcher nach Vorbereitungsrunden nur die Zeit der letzten 200 m gemessen wird (sogenannter „fliegender Start“), die mit einem Glockenzeichen eingeläutet werden. Die Paarungen für die erste Runde ergeben sich aus der Platzierung in der Qualifikation (Erster gegen den Letzten, der sich noch qualifiziert hat, Zweiter gegen Vorletzten etc.). Die Paarungen der nächsten Runden ergeben sich nach einem festen von den Wettkampf-Bestimmungen vorgegebenen Schema; Rennfahrer können sich auch nach einer Niederlage noch über Hoffnungsläufe für den Verbleib im Turnier qualifizieren.[6]

Die Hauptform des Wettkampfes ist der Zweierlauf, bei Wettkämpfen, die nicht zu nationalen oder internationalen Meisterschaften zählen, in Hoffnungsläufen und im Lauf um den fünften bis achten Platz können bis zu vier Fahrer in einem Lauf gegeneinander fahren.

Mindestens ab dem Halbfinale, bei Weltmeisterschaften ab dem Viertelfinale werden jeweils zwei Läufe, bei Gleichstand nach diesen beiden Läufen zusätzlich ein Entscheidungslauf zur Ermittlung des Siegers ausgetragen (der sogenannte Modus „Best of three“). Ein eventuell notwendiger dritter und entscheidender Lauf wird „Belle“ genannt.


Teamsprint:



Beim Teamsprint handelt es sich um einen Mannschaftssprint. Es agieren jeweils drei Fahrer als eine Mannschaft, wobei der jeweils führende nach einer Runde ausscheidet. Der Start erfolgt, wie beim Verfolgungsrennen, auf den gegenüberliegenden Geraden der Bahn, dabei wird von Anfang an maximales Tempo gefahren. Die beiden ersten Fahrer dienen dem dritten als Anfahrer, so kann der letzte Mann seine Kräfte für die letzte Runde im Windschatten schonen.



Keirin:


Nach den Regeln der UCI werden Keirinläufe in der Regel mit sechs Fahrern über eine Distanz von etwa 2000 Metern ausgetragen. Während der ersten zwei Drittel der Distanz fährt ein Schrittmacher auf einem Derny vor dem Feld her und beschleunigt langsam von ca. 30 km/h auf eine Geschwindigkeit von etwa 50 km/h. Nachdem der Schrittmacher die Bahn verlassen hat, setzt der eigentliche Finalkampf ein. Je nach Teilnehmerzahl wird Keirin in mehreren Turnier-Runden ausgetragen. Eine vorher festgelegte Anzahl an Teilnehmern erreicht dann jeweils die nächste Runde.



1000 Meter Zeitfahren:


Das 1000 Meter Zeitfahren wird mit stehendem Start gefahren. Der Fahrer mit der Schnellsten Zeit gewinnt.


Ausdauerdisziplinen:

Einzelverfolgung:


Bei der Einzelverfolgung absolvieren Männer 4000 m und Frauen 3000 m.

Es fahren immer zwei Sportler gegeneinander. Gestartet wird jeweils von den gegenüberliegenden Geraden der Bahn. Sieger ist, wer seinen Gegner einholt oder, falls das bis zum Ende der Distanz nicht möglich war, wer die bessere Zeit erzielt.


Mannschaftsverfolgung:

  


Der Modus ist der gleiche wie bei der Einzelverfolgung. Hier treten jedoch zwei Mannschaften zu je vier Fahrern (bei den Frauen drei Fahrerinnen) gegeneinander an; Männer über 4000m, Frauen über 3000m. Die Zeitmessung erfolgt bei Zieldurchgang des dritten Fahrers einer Mannschaft, daher kann unter Umständen ein Fahrer pro Mannschaft im Laufe des Rennens ausscheiden (z. B. wegen Erschöpfung) ohne die Siegeschancen der Mannschaft zu gefährden. Die Mannschaftsverfolgung gilt als Königsdisziplin des Bahnradsports, weil neben der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mannschaftsmitglieds die perfekte Abstimmung aufeinander von entscheidender Bedeutung ist. Bis der Führungswechsel und das Hinterradfahren auf minimalem Abstand optimal durchgeführt ist, ist ein erheblicher Trainingsaufwand erforderlich.



Punkterennen:



Beim Punktefahren erfolgt nach einem Massenstart in vorher festgelegten Abständen (z.?B. alle 10 Runden) eine Punktevergabe (5, 3, 2, 1 Punkte). Die Wertung erfolgt an der Ziellinie, in der Regel wird um die Punkte im Sprint gekämpft. Bei einem Rundengewinn eines Fahrers erhält der Fahrer je Rundengewinn eine Gutschrift von 20 Punkten. Im Falle eines Rundenverlusts erfolgt ein Abzug von 20 Punkten, sodass das Punktekonto eines Fahrers auch negativ sein kann.

Am Ende gewinnt jener Fahrer der die meisten Punkte gesammelt hat.


Scratch:



Sieger ist ganz einfach, wer als Erster die Distanz beendet. Diese Rennen sind häufig stark von der Taktik geprägt. Hierbei ist oft von entscheidender Bedeutung, sich einen Rundenvorsprung zu erkämpfen.



Zweier-Mannschaftsfahren:



Das Zweier-Mannschaftsfahren, auch Madison oder Américaine genannt.

Zwei Fahrer bilden eine Mannschaft. Grundsätzlich kann die Ablösung nach beliebiger Distanz erfolgen. Da aber üblicherweise beide Fahrer auf der Bahn bleiben, überrundet ständig der eine Fahrer den anderen und die Ablösung erfolgt aufgrund des Verhältnisses der Geschwindigkeiten – etwa 35:50 – etwa alle zwei bis zweieinhalb Runden. Sonst funktioniert es fast wie ein Punkterennen es gibt in einem vorher festgelegten Abstand (z.?B. alle 10 Runden) eine Punktevergabe (5, 3, 2, 1 Punkte). Sieger ist die Mannschaft in der Nullrunde mit den meisten Punkten, es gilt also: Rundengewinn geht vor Punktgewinn. Liegen z. B. drei Mannschaften in der Nullrunde mit 25, 19 und 12 Punkten und liegt eine weitere Mannschaft mit einer Verlustrunde zurück mit 30 Punkten, so ist diese Mannschaft die viertplatzierte, obwohl sie mehr Punkte aufweist als die anderen drei Mannschaften.


Steher:



Heutzutage sind Steherrennen Bahnrennen, bei denen der Radrennfahrer (der Steher) hinter einem Motorrad im Windschatten fährt. Dazu werden speziell für diesen Zweck ausgerüstete Schrittmacher-Maschinen benutzt, die dem Radrennfahrer vorausfahren und ihm Windschatten geben. Der Schnellste über eine bestimmte Distanz hat gewonnen.



Omnium:



Im Omnium bestreitet man 6 Disziplinen (Scratch, 4000m Einzelverfolgung, Ausscheidungsrennen, 1000m Zeitfahren, 200m Zeitfahren und ein Punkterennen). Dabei kann man bei jeder Disziplin Punkte sammeln. Die Punkte die man beim Punkterennen macht gehen direkt in die Gesamtwertung ein. Um bei einem Omnium vorne mitfahren zu können muss man ein guter Zeitfahrer und schnell im Sprint sein.


Stundenweltrekord:

Der Stundenweltrekord ist die angesehenste Rekordleistung im Radsport. In einem Einzelzeitfahren auf einer Radrennbahn versucht der Rekordaspirant, während einer Stunde eine möglichst lange Strecke zurückzulegen.

 

Der Stundenweltrekord der Männer liegt seit dem 8. Februar 2015 bei 52,491 Kilometern und wurde von dem Australier Rohan Dennis im schweizerischen Grenchen aufgestellt. Der Stundenweltrekord der Frauen liegt wiederum seit dem 1. Oktober 2003 bei 46,065 Kilometern und wurde von der Niederländerin Leontien van Moorsel in Mexiko-Stadt aufgestellt.


Für mehrere Wochen war der Stundenweltrekord in den Händen des Hohenemsers Matthias Brändle. Brändles Rekord lag bei 51,852 km und wurde im UCI - Velodrom in Aigle aufgestellt.



(c) Geschrieben von Tobias Wauch


Quellen: Wikipedia, Google



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